AGB miramis

Stand September 2017

Mit der schriftlichen Anmeldung zur Teilnahme an einem unserer Weiterbildungsangebote werden die nachstehenden allgemeinen Geschäftsbedingungen anerkannt.

§1 Teilnahme und Zertifizierung
Die Eingangs- und Abschlusskriterien für eine Weiterbildung am Miramis Institut entsprechen den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie, DGSF e.V.

Die Zertifizierung einer abgeschlossenen Weiterbildung erfolgt nach Erbringung und Überprüfung der jeweils vorgeschriebenen Grundqualifikation und der erbrachten Leistungen durch die Institutsleitung. Diese kann, falls triftige Gründe vorliegen, die der/die Teilnehmer/in selbst verschuldet hat, eine Zertifizierung verweigern.
Das Institutezertifikat ist die Voraussetzung für die Beantragung eines Zertifikates der Deutschen Gesellschaft für systemische Therapie, Beratung und Familientherapie, DGSF e.V. Ob ein Antrag bei der DGSF gestellt wird, entscheidet der/die Teilnehmer/in. Bitte beachten Sie die aktuellen Richtlinien. Diese können Sie jederzeit nachlesen auf www.dgsf.org.

§2 Anmeldung
Die Anmeldung hat schriftlich zu erfolgen und wird gültig durch die Unterschriften von Bewerber/in und Institutsleitung. Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, gibt es keine Garantie auf einen Platz. Das Miramis Institut bietet für diesen Fall die Möglichkeit einer Warteliste an.
Bei Einzelveranstaltungen ist auch eine Anmeldung per e-mail oder Telefon möglich.
Finden aufgrund der Nachfrage zwei Kurse parallel statt, behält sich das Institut vor, die Aufteilung der Teilnehmer/innen vorzunehmen. Terminwünsche können hier nur begrenzt berücksichtigt werden.
Bei Anmeldungen zu einem Aufbaukurs (Therapie, Mediation) wird eine einmalige Anmeldegebühr in Höhe von 90 € fällig. Dies gilt nur für Teilnehmer/innen, die vorher keinen Grundkurs (Systemische Beratung) am MIRAMIS Institut absolviert haben.

§3 Teilnahmebescheinigungen
Jede/r Teilnehmer/in erhält zu Beginn der Weiterbildung ein Studienbuch. Hier wird die Teilnahme an den einzelnen Fortbildungsveranstaltungen, sowie die Durchführung von „Live Arbeiten“ durch Unterschrift  des/der Dozenten/in bestätigt. Das Studienbuch ist ein wichtiger Nachweis, der eigenverantwortlich durch die Teilnehmer/innen zu führen ist. Bei Verlust ist es nicht möglich, nachträglich ein Neues auszustellen.
Für die Teilnahme am Einführungsseminar (Systemische Beratung) erhalten die Teilnehmer/innen eine Anmeldebestätigung, sowie eine Teilnahmebestätigung.
Für die Teilnahme an einer Einzelveranstaltung wird eine Teilnahmebestätigung erstellt.
Das Institut stellt für jedes Jahr automatisch eine kostenfreie Bescheinigung zur Vorlage beim Finanzamt aus. Bei Verlust kann gegen eine Bearbeitungsgebühr von 10 € eine Neue ausgestellt werden.
Die Bearbeitungsgebühr von 10 € ist ebenfalls zu entrichten, falls die individuelle Rechnungsstellung über das übliche Maß hinausgeht.

§4 Beginn, Dauer und Ort
Beginn, Dauer und Ort der Seminare und Weiterbildungsveranstaltungen entnehmen Sie bitte der aktuellen Ausschreibung. Änderungen aufgrund aktueller Gegebenheiten sind dem Institut vorbehalten.
Es ist jedes Jahr vorgesehen ein Seminar (4 - 5 Tage) in einem auswärtigen Seminarhaus abzuhalten. Die Kosten hierfür sind nicht in der monatlichen Teilnahmegebühr enthalten. Das Institut ist bemüht, die Kosten hierfür in einem kostengünstigen Rahmen zu halten. Aus gruppendynamischen Gründen spricht das Institut die Empfehlung aus, sich auf die Übernachtungen und den ununterbrochenen Aufenthalt im Seminarhaus einzulassen. In Ausnahmefällen und nach rechtzeitiger Ankündigung sind Sonderregelungen möglich.

§5 Zahlungsbedingungen
Der Zahlungseingang der Teilnahmegebühr für das Einführungsseminar (Systemische Beratung) sichert einen Platz im Seminar. Die Anmeldung reicht dafür alleine nicht aus. Dies gilt ebenfalls für einzelne Veranstaltungen wie z.B. Fachtage.
Die Gebühren für die Weiterbildung sind  in monatlichen Raten zu 180 € per Dauerauftrag zu zahlen. Der Dauerauftrag muss so eingerichtet werden, dass die Teilnahmegebühr spätestens bis zum 5. des Monats auf dem Konto des Instituts eingeht. Die monatliche Gebühr ist auch fällig, wenn die Teilnahme an einem Seminar aus persönlichen Gründen nicht möglich ist. In solchen Fällen bietet das Institut nach Absprache in einem angemessenen Zeitraum (z.B. ein Jahr später in einem anderen Kurs) die Möglichkeit, dieses dann ohne weitere Kosten nachzuholen. Überzahlungen werden nicht zurück überwiesen, sondern nach Absprache ausgeglichen.

§6 Nichtdurchführung von Veranstaltungen/Ausfall der Lehrenden
Das MIRAMIS Institut hat das Recht, insbesondere bei nicht ausreichenden Anmeldungen, Seminare und Fachtage abzusagen. Bereits bezahlte Teilnahmegebühren werden in diesem Fall ohne Abzug zurückerstattet.
Sollte ein/e Lehrtherapeut/in erkranken oder aus anderen schwerwiegenden Gründen ausfallen, kann das Institut entweder eine kompetente Vertretung einsetzen oder das Seminar in einem angemessenen Zeitraum  zu einem späteren Termin anbieten. Das Institut trägt Sorge für eine angemessene und rechtzeitige Information der TeilnehmerInnen.
Schadensersatz kann diesbezüglich nicht geltend gemacht werden.

§7 Rücktritt und Kündigung
Ein Rücktritt vom Einführungsseminar ist bis 4 Wochen vor Beginn möglich. Die bereits entrichtete Gebühr für das Einführungsseminar wird unter Einbehalt von 40 € für Verwaltungskosten rückerstattet. Danach ist eine Erstattung der Kursgebühr nicht mehr möglich.
Ein Weiterbildungsvertrag kann von beiden Seiten mit einer Frist von 3 Monaten aus triftigen Gründen gekündigt werden. Damit die Kündigungsfrist wirksam werden kann, ist ein Klärungsgespräch beider Seiten erforderlich. Sollte ein/e Teilnehmer/in aus Krankheitsgründen an einzelnen Seminaren oder am gesamten Kurs nicht teilnehmen können, diese aber zu einem späteren Zeitpunkt nachholen wollen, besteht die Möglichkeit, nach Absprache und unter unveränderter Fortführung des Dauerauftrages, diese in einem anderen Kurs ohne weitere Gebühren zu besuchen.
Eine Unterbrechung der Weiterbildung aus triftigen Gründen ist unter Einhaltung der Kündigungsfrist und nach Absprache mit der Institutsleitung möglich. Die bis dahin besuchten Veranstaltungen werden dann i.d.R. bei Wiederaufnahme der Weiterbildung anerkannt und müssen kein weiteres Mal besucht werden. Individuelle Einzelfälle werden berücksichtigt. Eine Absprache mit der Institutsleitung ist unbedingt erforderlich.

§8 Haftung und Versicherung
Die TeilnehmerInnen sind im Rahmen der gesetzlichen Unfallversicherung während des Besuches der Veranstaltungen, sowie auf dem Weg dorthin versichert. Bei Diebstahl oder Verlust von eingebrachten Gegenständen ist jegliche Haftung ausgeschlossen.

§9 Speichern von Daten/Datenschutz
Durch die Anmeldung erklärt sich der/die Teilnehmer/in mit der Be- und Verarbeitung der personenbezogenen Daten zum Zwecke der Lehrgangsabwicklung einverstanden. Dies gilt auch für die Zusendung späterer Informationen im Zusammenhang mit Bildungsangeboten des Institutes. Eine Weitergabe personenbezogener Daten an Dritte wird ausgeschlossen.